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Konzerte

Kantorei Orchester 2015Der Messias von Georg Friedrich Händel

Am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 um 18.00 Uhr ist es endlich soweit! „Halleluja, Halleluja, Halleluja, denn Gott der Herr regieret allmächtig, Halleluja!“. So beginnt der wohl berühmteste Chor des Oratoriums „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Die St.-Franziskus-Kantorei Schwarzenbek führt unter der Leitung von Kantor Markus Götze dieses große Oratorium von Georg Friedrich Händel am 4. Adventssonntag, 18.12.2016 um 18 Uhr in der St.-Franziskus-Kirche zu Schwarzenbek auf. Zum besseren Verständnis singen die Sängerinnen und Sänger den deutschen Text. Die Aufführung umfasst die ersten beiden Teile des Oratoriums mit der Weihnachtsgeschichte, der Passionsgeschichte und der Auferstehung und endet mit dem großen „Halleluja“. Der Titel „Messiah“ (dt.: „Der Messias“) bezieht sich auf einen ursprünglich hebräischen Hoheitstitel aus der jüdischen Bibel und bedeutet „der Gesalbte“. Schon in der Septuaginta-Übersetzung der hebräischen Bibel wurde das Wort überwiegend mit Christus übersetzt. „Der Messias“ ist ein Oratorium von Georg Friedrich Händel auf Bibeltexte in einer Zusammenstellung von Charles Jennens für vier Soli (SATB), Chor und Orchester. Es vertont die christliche Glaubenslehre bezüglich des Messias auf Basis der King-James-Bibel und des Book of Common Prayer. Es wurde im Sommer 1741 komponiert und am 13. April 1742 in Dublin unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Das Werk gehört neben dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu den bedeutendsten Werken oratorischer geistlicher Musik. Seit Jahresbeginn probt die Kantorei an diesem großartigen Werk und hat eine beachtliche Zahl neuer Sängerinnen und Sänger hinzugewonnen. Den „Messias“ singt die St.-Franziskus-Kantorei in diesem Jahr mit 53 Sängerinnen und Sängern.  

Als Solisten konnte Kantor Markus Götze Armine Nersisjan (Sopran), Gabriele-Betty Klein (Alt), Keunhyung Lee (Tenor) und Christoph Liebold (Bass) gewinnen, eine starke Besetzung aus dem NDR-Chor. Die gute Zusammenarbeit mit dem Orchester Sinfonietta Lübeck wird Markus Götze auch in diesem Jahr fortsetzen. Das Orchester ist mit Streichern, 2 Trompeten, 2 Oboen, 2 Fagotten und Pauken groß besetzt.

„Als Kantor freue ich mich über die großartige Leistung der Chormitglieder unserer St.-Franziskus-Kantorei in der Probenarbeit und freue mich sehr auf unsere Aufführung!“, so Markus Götze.

Wir laden Sie ein zu kommen und unsere Freude an der Musik zu teilen! Finanziell unterstützt wird diese Aufführung vom Ev.- Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg und vom Freundeskreis Kirchenmusik der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schwarzenbek.

Eintrittskarten (7 – 20 €) für das Konzert sind im Kirchenbüro, Markt 5b und in der Buchhandlung LeseZeit, Markt 3 in Schwarzenbek erhältlich. Restkarten werden auch an der Abendkasse verkauft.

 

Kantorei 2015 ausschnitt

 

Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms

Am Sonntag, 15. November 2015 (Volkstrauertag) führte die St.-Franziskus-Kantorei Schwarzenbek zusammen mit dem Orchester Sinfonietta Lübeck unter der Leitung von Kantor Markus Götze das große Oratorium „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in der St.-Franziskus-Kirche zu Schwarzenbek auf. Alle beteiligten Musikerinnen und Musiker zeigten eine hervorragende Leistung. Insbesondere die 42 Sängerinnen und Sänger der Kantorei wuchsen über sich hinaus. „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms fordert den Chor über die gesamte Länge des Werkes zusammen mit dem Orchester. Beide Klangkörper gehen eine klangliche Symbiose miteinander ein. „Ich freue mich über die enorme Konzentration und Ernsthaftigkeit unserer Aufführung.“, lobt Markus Götze seine Musiker, „Die Probenarbeit hat sich wirklich gelohnt!“.
Die deutschen Texte dieses Requiems, von Brahms selbst aus verschiedenen Stellen der Bibel zusammengestellt und in genialer Weise vertont, ergriffen die ca. 220 Konzertbesucher in der voll besetzten St.-Franziskus-Kirche: „Dieses Requiem ist gar nicht so traurig, es spendet vielmehr Trost und Erleichterung.“, schwärmt eine Besucherin.
Das Orchester war mit Streichern und Bläsern groß besetzt. Auch eine Harfe, drei Pauken und ein Kontrafagott waren dabei.
Die Solistin Natascha Dwulecki (Sopran) bezauberte im fünften Satz („Ihr habt nun Traurigkeit“) mit ihrer weichen und gleichzeitig raumfüllenden Stimme. Der Bariton Titus Witt bot sowohl im dritten Satz („Herr, lehre doch mich“) als auch im sechsten Satz in bewährter Weise einen kraftvollen Klang.
„Ich möchte mich noch einmal bei meiner Kantorei als auch beim Orchester und den Solisten für ihren großartigen Einsatz und das hervorragende Konzerterlebnis bedanken. Auch dem Kirchenkreis und dem Freundeskreis Kirchenmusik spreche ich meinen Dank für die finanzielle Unterstützung dieses Konzertes aus.“
Zu Beginn des Konzertes bat Pastorin Klinge um eine Schweigeminute nach dem Konzert anlässlich der Attentate von Paris. Nach dem siebten und letzten Satz läutete in dieser Schweigeminute die Totenglocke der St.-Franziskus-Kirche: ein sehr ergreifender und würdiger Abschluss des Konzertes.
Nach der Schweigeminute gab es großen Applaus.

 

 

St.-Franziskus-Kantorei 2014Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach

„Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“, so erklingt es am 4. Advent, 21. Dezember 2014 St.-Franziskus-Kirche zu Schwarzenbek. Die St.-Franziskus-Kantorei führte in bewährter Zusammenarbeit mit dem Orchester Sinfonietta Lübeck unter der Leitung von Kantor Markus Götze das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf.

Bach komponierte dieses große Werk in seiner Funktion als Thomaskantor in Leipzig in sechs Kantaten, die sich über den gesamten Rahmen des Weihnachtsfestes verteilen. Die Kantaten 1-3 führte Bach an den Weihnachtstagen auf, die Kantaten 4-6 am Sonntag nach Weihnachten, am Neujahrstag und am Tag der Heiligen drei Könige (6. Januar), auch Epiphanias genannt. Damit ist klar: Das Weihnachtsfest erstreckt sich vom 24. Dezember bis zum 6. Januar (und noch darüber hinaus).

Die St.-Franziskus-Kantorei führte mit dem Orchester Sinfonietta Lübeck die Kantaten 1-3 und 6 auf. Damit wird das gesamte Weihnachtsfest inhaltlich umrahmt. Als Solisten konnte Markus Götze Henrike Henken (Sopran), Andrea Hess (Alt), Martin Hundelt (Tenor) und Christoph Liebold (Bass) gewinnen. Zusätzlich wird der Knabenchor des Bassisten Christoph Liebold im Chor mitsingen. Dadurch werden gut 50 Sängerinnen und Sänger im Chor singen.

Finanziell unterstützt wird diese Aufführung vom Ev.- Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, vom Freundeskreis Amtsrichterhaus, der dankenswerterweise seine verbleibenden Mittel zur Verfügung gestellt hat, und natürlich auch vom Freundeskreis Kirchenmusik der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schwarzenbek.

  

Die Schöpfung von Joseph Haydn

Am Sonntag, 29. September 2013 war es endlich soweit! Vor fast ausverkauftem Haus feierte Markus Götze mit der "Schöpfung"  von Joseph Haydn einen beachtlichen Erfolg. Langanhaltender Applaus und eine nicht vorgesehene Zugabe waren für die St.-Franzikus-Kantorei, die Sinfonietta Lübeck und den drei Solisten Lohn für ein herausragendes Konzertereignis.

In diesem Werk beweist Haydn seine große Kunst, mit viel Fantasie und genialer Instrumentierung bildhaft die Schöpfungsgeschichte musikalisch nachzuzeichnen. Die Musik strahlt Kraft und Freude aus.

Seit Jahresbeginn probte die Kantorei an diesem Oratorium, das neben eindrucksvollen Chorsätzen auch wunderschöne Arien bereithält.

Der Freundeskreis Kirchenmusik unterstützte unser Konzert wieder durch die zahlreichen Spenden. Nur so ist es überhaupt möglich, ein Konzert dieser Größenordnung in Schwarzenbek zu machen.

 

 

Cantate 2013

2013 organisiert KMD Hans-Martin Petersen, Kreiskantor im Bezirk Lübeck, unter der Überschrift „Cantate 2013“ wieder ein musikalisches Großprojekt, diesmal zusammen mit der Propstei Lauenburg: An jedem Sonn- und Feiertag wird 2013 in einer anderen Kirche des Kirchenkreises zu einem Gottesdienst mit geistlicher Vokalmusik eingeladen. Insgesamt stehen 66 Kantatengottesdienste auf dem Programm, beteiligt sind über 20 Gemeinden von Büchen bis Travemünde. Beteiligt sind in erster Linie die Gemeindechöre, dazu Solisten und Instrumentalisten unter der Leitung der jeweiligen Kirchenmusiker. Es erklingen Kompositionen u.a. von Buxtehude, Telemann, Bach, Mozart, Mendelssohn, Reger, Vierne sowie zeitgenössische Werke, darunter Singspiele für Kinderchor. Das Motto „Cantate“ (singt!) lässt dabei viel Freiheit: Sologesang oder Chormusik, begleitet oder unbegleitet – vieles ist möglich.

Der Zyklus startet Neujahr um 15 Uhr in der St.-Jürgen-Kapelle in Lübeck und schließt „Mit Pauken und Trompeten“ Silvester 2013 in der Lübecker St.-Marien-Kirche. Ab Mitte Dezember liegt in allen Kirchen ein Flyer mit der Gesamtübersicht aus. Sie finden die Termine außerdem auf der Homepage des Kirchenkreises unter www.kk-ll.de 

Flyer Cantate 2013

 

Requiem op. 48 von Gabriel Fauré

Am Totensonntag / Ewigkeitssonntag 2012  führte die St.-Franziskus-Kantorei unter der Leitung unseres Kantors Markus Götze in der St.-Franziskus-Kirche das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré auf.

Es handelt sich bei dem Requiem um eine Komposition für vier- bis sechsstimmigen Chor, Sopran- und Bariton-Solisten und Orchester. Faurés Requiem weicht in manchen Aspekten von der traditionellen Totenmesse ab. Im Gegensatz zum traditionellen Ablauf der Messe verzichtet Fauré auf eine dramatisierende Darstellung des Dies irae als eigenständigem Teil und beschränkt sich auf die Vertonung von dessen letztem Vers, dem Pie Jesu . In kurzer Form erscheint das Dies irae später im Libera me. Dagegen fügt er das In paradisum aus den Exequien hinzu, das traditionell bei der Überführung des Leichnams von der Kirche zum Friedhof erklingt und einen besonders tröstlichen Abschluss der Messe darstellt. Insgesamt war es Fauré ein Anliegen, ein friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. In vielen Passagen gleiten Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde und lassen sanft das Himmelreich erahnen.

Fauré vollendete die Urfassung seines Requiems im Jahre 1887 im Alter von 42 Jahren. Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Kirche La Madeleine (Paris) aufgeführt. Fauré arbeitete immer weiter an dem Werk und erweiterte neben der Orchesterbesetzung den zweiten Satz, das Offertorium. Die Instrumentalbesetzung unserer Aufführung orientiert sich an der Urfassung aus geteilten Bratschen , Celli , Kontrabass , Solo violine , Harfe , Pauken und Orgel und einigen Bläsern. Das Requiem wurde auch bei Faurés Beerdigung (1924) gegeben.